Improbattle: Rababakomplott vs. plummBumm (Februar 2010)



Lange ließen sie auf sich warten, wucherten im Untergrund, trainierten und sehnten den Moment herbei, den Thron zu fordern. Doch nun glauben sie sich weit genug und Clemens, ein Wortführer dieser verfluchten Brut, scheuerte mir auf offener Straße den Fehdenhandschuh um die Ohren, dass meine Wangen rot aufleuchteten.
"Ha", sagte er, "das Rababakomplott, das ist doch nichts weiter als ein Improgreis, der längst aussortiert gehört."
"Ach ja", sagte ich, und dann noch, "gut", und wollte meiner Wege gehen.
Doch Clemens riss mich an der Schulter herum und fuhr fort: "Deshalb fordern wir euch hiermit heraus, weil wir die wahren Improgötter in Jena sind."
Ich hatte mich nicht auf den Streit einlassen wollen, doch nun fühlte ich mich persönlich, gruppenspezifisch und religiös beleidigt sowie herausgefordert, und antwortete: "Ihr? Du meinst diese kleine niedliche Truppe? Du bist ja wahnsinnig, wenn du die in den Krieg gegen uns schickst. Das sind doch noch Kinder!"
"Na und, ist mir egal. Das ist nur die erste Reihe. Und wenn sie fallen, dann werde ich neue schicken. Und neue. Und neue. Schließlich bin ich bei Zink. Bis ihr so zermürbt seid, dass zuletzt ich und eine Hand voll Gefährten in der Lage sein werden, die Improfestung einzunehmen. HAHAHAHA", lachte er wie der Leibhaftige.
Ich packte ihn am Kragen und schüttelte ihn durch, und immer wieder und wieder flehte ich ihn an, er solle das nicht tun: "Du willst sie verheizen? Du willst sie kämpfen lassen, wo sie doch gerade erst das Krabbeln erproben. Du bist doch wahnsinnig, VOLLKOMMEN WAHNSINNIG!"
Und ich wollte mich nicht darauf einlassen und schwor, keine Hand an die gezinkten Improkinder zu legen, aber dann sagte Clemens, dass er damals meine eine Szene mit Valdemar scheiße gefunden habe, und mein Herz drohte in dem Moment zu zerspringen, so dass ich - nur als Ventil - den teuflischen Pakt einging und unter Tränen des präsituativen Mitleids schwor, mich bis zu ihm vorzukämpfen und bittere Rache zu üben für all die armen, unschuldigen plummBummer (schon bei der Namensgebung scheint er sie als Kanonenfutter geplant zu haben), die auf den Schlachtfeldern um Jena ihr Leben lassen mussten.
Und so gingen wir auseinander und dies ist die Geschichte, wie sie sich wirklich und wahrhaftig zugetragen hat. Manche werden sie anders erzählen und viele anders nacherzählen, aber so, wie es hier steht, hat es sich tatsächlich zugetragen. Dafür verbürge ich mich.

Was also erwartet uns am 21. Februar im Wagner?
ein Battle bis aufs Blut - ein Battle ohne Gnade - ein Battle bis zum bitteren Ende - bettel um dein Leben, plummBumm!!!

Die Stunde ihres Untergangs beginnt 20 Uhr, Sitzplatzinteressenten können schon ab 19.30 Uhr in die Hallen des Café Wagner treten.